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<pre>Seit dem Ende der EM-Qualifikation konnte nur eines der insgesamt vier Testspiele siegreich gestaltet werden (jenes gegen Ã–sterreich).  <p> Mit dem Wissen um die ungeheure Qualität der deutschen Mannschaft dürfte es bis auf weiteres zweifelsohne überflüssig sein, das Schreckgespenst einer blamabel in den Sand gesetzten Qualifikation an die Wand zu malen: Da sich sämtliche DFB-Teams ohnehin schon seit Menschengedenken für alle Endrunden bei Welt- und Europameisterschaften qualifizierten, vermag der aktuell ausbaufähige Zwischenstand in der Gruppe vermutlich selbst bei eingefleischten Pessimisten allenfalls für einen winzig kleinen Grusel zu sorgen.  <p>  Mit großer Spannung wird das Eröffnungsspiel am 8. Juni zwischen Polen und Griechenland in Warschau erwartet. Die Polen, die als Gastgeber fix qualifiziert waren, haben seit der verpassten Qualifikation zur WM 2010 keine Bewerbsspiele bestritten. <p> Egal ob WM oder EM, bisher hat sich Deutschland gegen die Azzurri immer die Zähne ausgebissen. Besonders bitter war die letzte Niederlage im Halbfinale der WM 2006. In Dortmund beendeten Grosso und del Piero zwischen der 119. und der 120. Minute das deutsche Sommermärchen bei deren Heim-Weltmeisterschaft. Italien warf die Deutschen mit einem 2:0 nach Verlängerung aus dem Bewerb. <p>  Nun ist es nicht ohne Ironie, dass der zum Schicksal gewordene Spitzenreiter damals ausgerechnet Holland hieß: Während die Niederlande anno 2013 mit den bedauernswerten Türken in Istanbul Schlitten fuhr, ist dieses Mal schließlich die Elftal selbst auf die Schützenhilfe einer bereits qualifizierten Mannschaft angewiesen.  </pre>


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<pre>Schon im ersten Match gegen Russland wird die Nationalelf Probleme bekommen, qualitativ schickt die Sbornaja einfach die deutlich besseren Spielen auf dem Platz.  <p> Das 35.000 Zuschauer fassende Stadion Poljud von Split kann sich also auf ein echtes Spitzenspiel gefasst machen. Allerdings nur das Stadion, denn Zuschauer müssen beim Adria-Kracher auf Geheiß der UEFA draußen bleiben. Schuld daran tragen kroatische Krawallbrüder und Hooligans, deren Entgleisungen beim Hinspiel im November (1:1) sowie im März gegen Norwegen (5:1) zur Verhängung dieser aus Verbandssicht empfindlichen Disziplinarstrafe führten.  <p>  Letztlich wird somit allein die Lust der deutschen Mannschaft darüber entscheiden, in welchen Dimensionen sich dieses Mal die Abreibung für den Underdog bewegt: Da die DFB-Elf im Hinspiel jedoch erkennbar wenig Spaß an dem Spiel auf ein Tor hatte, müssen sich die Erwartungen an ein Torfestival auch dieses Mal in Grenzen halten. <p> Schließlich qualifizierten sich sowohl Deutschland als auch Polen für die Endrunde und sogar die drittplatzierten Iren lösten über das Playoff gegen Bosnien-Herzegowina ebenfalls das EM-Ticket. <p>  Doch die Niederländer haben bisher nicht wirklich überzeugt. Die 1:2-Pleite in Tschechien scheint noch nicht überwunden zu sein. Die Holländer hatten am Freitag gegen Kasachstan hart zu kämpfen, ehe der 3:1-Zittersieg feststand. Die Gäste gingen sogar in Führung und es dauerte über eine Stunde ehe der eingewechselte Klaas-Jan Huntelaar den Ausgleich erzielen konnte. Ibrahim Afellay und Robin van Persie sorgten in der Schlussphase für den Erfolg.  </pre> 


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<pre> Der vorentscheidende Charakter der Partie könnte den beteiligten Teams allerdings durchaus auch die Beine lähmen; aus Sicht von Mybet sollten Tipper somit auch eine Punkteteilung auf dem Zettel haben. Bei einem 1:1 kann allerdings â€šnurâ€˜ mit einer Quote von 6,00 gerechnet werden — der 8-fache Wetteinsatz tröstet hingegen über ein unattraktives torloses Remis hinweg.  <p> Doch obwohl sich die Slowaken hinter dem spanischen Titelverteidiger etwas überraschend ein direktes EM-Ticket sicherten, sollte es „der Mannschaft“ im Normalfall natürlich dennoch gelingen, den Gegner zu einem bloßen Sparringspartner herabzuqualifizieren.  <p>  Gegen den spielstarken Gegner wird sich nun negativ bemerkbar machen, dass sich der Fußball der Skandinavier noch immer einer grundlegenden Modernisierung verschließt. <p>  Während die Mannschaft von Jogi Löw längst unerreichbar an der Tabellenspitze thront, verabschieden sich die Ã–sterreicher zunehmend aus der Spitzengruppe; für den noch vakanten Play-off-Platz kommen daher eigentlich nur noch diese beiden Teams in Frage – insbesondere dann, wenn im Parallelspiel Ã–sterreich gegen Deutschland erwartungsgemäß verliert. <p>  Von allen EM-Teilnehmern hat Griechenland in der Qualifikation die wenigsten Treffer erzielt. Kein Wunder, denn die Defensivtaktik ist Programm und für einen Sieg reicht auch ein 1:0. Mit 14 Treffern in zehn Partien reihen sich die Griechen in der Tor-Statistik hinten ein.  </pre>


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<pre> Von der Gruppe C darf wohl gleichfalls nur Magerkost erwartet werden, immerhin treten hier mit Spanien, Italien und Irland zumindest drei ausgewiesene Defensivspezialisten gegeneinander an. Während der Titelverteidiger mit Vorliebe 1:0-Siege nach Hause bringt, hält sich die Konkurrenz in der Offensive meist noch deutlich auffälliger zurück.  <p> Allerdings ist einigermaßen fest davon auszugehen, dass man sich in der Alpenrepublik spätestens seit dem Auftaktspiel bereits eine ziemlich belastbare Meinung von den Skandinaviern gebildet hat: Waren die Rot-Weiß-Roten schon in der WM-Quali für Brasilien nach zwei ausgeglichenen Duellen nur um Haaresbreite an den Schweden gescheitert, machte nun auch das 1:1 im Wiener Ernst-Happel-Stadion noch einmal deutlich, dass die „Blagult“ in keinem furchterregenden Zustand ist.   <p> Tore bei Italien – Irland: 0-1 Tor 2-3 Tore 4 oder mehr Tore <p>  Mit zwei Pflichtsiegen gegen Albanien beziehungsweise Luxemburg haben sich Frankreich und Bosnien-Herzegowina ihre Chancen auf den Sieg in der Gruppe D gewahrt.  <p> Gerade infolge des fast permanenten Ballbesitzes (in der ersten Halbzeit lag dieser beinahe bei 80%) wurde deutlich, dass es den Löwen erheblich an zündenden Ideen fehlt — die Dezimierung der Hausherren unmittelbar nach dem Wiederanpfiff musste diesen Eindruck dann nur noch zusätzlich verstärken. Wenig überraschend wurde somit ein direkter Freistoß benötigt, um dem Außenseiter doch noch einen Treffer beizubringen: Wie gewohnt tat sich Wayne Rooney als Retter in der Not hervor.  </pre>


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<pre> Im ersten Halbfinale der EM 2012 kommt es nun am Mittwoch, 27. Juni 2012 zur Begegnung der beiden Landesauswahlen von der iberischen Halbinsel in Donzek. Der Titelverteidiger aus Spanien konnte seine Favoritenrolle bestätigen und ebenso wie der Kontrahent aus Portugal Â ins Halbfinale einziehen. Spanien gegen Portugal lauten somit die ersten beiden Anwärter auf einen Platz im Finale der EM.  <p> Selbst der breiteste rote Teppich aller Zeiten kann nicht verhindern, dass in knapp zwei Jahren so mancher EM-Interessent an der französischen Landesgrenze abgewiesen werden muss. Ungeachtet der 23 zu vergebenden Startplätze hat die jüngst begonnene Qualifikation sogar die eine oder andere gefühlte Todesgruppe zu bieten.  <p>  Der Star Irlands ist Giovanni Trapattoni. Der Trainerfuchs hat bereits mit der erfolgreichen Qualifikation Kultstatus auf der „Grünen Insel“. Trapattoni hat für den provisorischen Kader nur 23 Spieler einberufen, die Akteure sind also bereits vor der UEFA-Deadline am 29. Mai fix, vorausgesetzt keiner der Auserwählten verletzt sich. <p>  Sollte es am Freitagabend jedoch gelingen, auf Anhieb an das zuletzt bestrittene Alpen-Duell anzuknüpfen, wird der Nati ein vorzeigbares Ergebnis in jedem Falle sicher sein; dem mit großem Selbstvertrauen angetretenen Ã–sterreich wurde im November mit einem starken Auftritt eine verdiente Niederlage beigefügt.  <p> Die sich ankündigende Blutauffrischung hat die portugiesische Mannschaft allerdings auch dringend nötig: Immerhin macht es Coach Fernando Santos erheblich zu schaffen, dass sich das wirklich hochwertige Personal an ganz wenigen Fingern abzählen lässt.  </pre>


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